Joscha Ender erhält ein Promotionsstipendium der Kind-Philipp-Stiftung 2017


Für seine medizinische Doktorarbeit in der Arbeitsgruppe von Prof. Daniela Krause am Georg-Speyer-Haus, erhält Joscha Ender ein Promotionsstipendium der Kind-Philipp-Stiftung für pädiatrisch-onkologische Forschung. 

In seinem Projekt beschäftigt sich Joscha Ender mit den Auswirkungen, die das Alter der Knochenmarksnische auf die Entstehung, das Fortdauern und die Therapieresistenz unterschiedlicher Formen von Blutkrebs hat. Besonders die Untersuchung von interzellulären Mechanismen bei der "B-Zell akuten lymphatischen Leukämie", der häufigsten Krebserkrankung unter Kindern, stehen dabei im Vordergrund, da sich hier möglicherweise dringend benötigte neue Therapieansätze aufdecken lassen. 

Seit 1996 vergibt die Kind-Philipp-Stiftung 3 Promotionsstipendien jährlich, um qualifizierten Studenten Mut zu machen, anspruchsvollen Themen auf dem Gebiet der pädiatrischen Onkologie nachzugehen, darüber hinaus unterstützt sie mit weiteren Preisen und Tagungen internationale Forschung im Bereich der pädiatrischen Onkologie und Hämatologie. Die Kind-Philipp-Stiftung unterstützt das Vorhaben von Joscha Ender mit € 12.000,- für die kommenden 12 Monate.

“Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung und bedanke mich besonders natürlich bei der Kind-Philipp-Stiftung, aber auch bei Prof. Daniela Krause, meinen Kolleginnen und Kollegen der Arbeitsgruppe und vielen anderen Mitarbeitern im Georg-Speyer-Haus, die mir diese Doktorarbeit ermöglichen”, sagt Joscha Ender.