Events

Bürgervorlesung und Diskussion: "Darmkrebs"

23.07.2014

Georg-Speyer-Haus
Institute for Tumor Biology and Experimental Therapy
Paul-Ehrlich-Straße 42-44,
60596 Frankfurt am Main

 

Am Mittwoch 23. Juli von 18 - 20 Uhr organisieren das Georg-Speyer-Haus und das Universitäre Centrum für Tumorerkrankungen Frankfurt (UCT) eine Bürgervorlesung und Diskussionsrunde zum Thema “Darmkrebs - Neue Möglichkeiten in der Therapie und Prävention". Die Veranstaltung findet im Hörsaal des Georg-Speyer-Hauses. Die Teilnahme ist kostenlos, alle Interessenten sind herzlich eingeladen. Einen Lageplan und Details zu der Veranstaltung finden Sie im Anhang. Zur Abschätzung der Teilnehmerzahl bitten wir um formlose Anmeldung an Prof. Dr. Joachim Koch.

Darmkrebs ist nach Brustkrebs und Prostatakrebs mit derzeit ca. 64.000 Neuerkrankungen die dritthäufigste Tumorerkrankung in Deutschland. Die Neuerkrankungsrate für Darmkrebs ist in Deutschland im internationalen Vergleich am höchsten. Dies könnte an spezifischen Ernährungs- und Lebensgewohnheiten liegen oder aber eine Folge der verbesserten Darmkrebsfrüherkennung sein. Das Risiko an Darmkrebs zu erkranken ist bei älteren Menschen deutlich höher als bei jüngeren. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Fragen: Wie entsteht Darmkrebs? Welche neuartigen therapeutischen und diagnostischen Verfahren stehen derzeit zur Verfügung? Was kann jeder Einzelne tun, um das Risiko an Darmkrebs zu erkranken zu reduzieren?

Die Veranstaltung informiert mit zwei Vorträgen von Herrn Prof. Dr. Markus F. Neurath und Herrn Prof. Dr. Claus M. Rödel über moderne Therapieverfahren und über die Möglich­keiten der Prävention von Darmkrebs­erkrankungen.

Die anschließende Diskussionsrunde der beiden Vortragenden sowie Prof. Dr. Florian Greten und Prof. Dr. Joachim Koch bietet den Gästen der Veranstaltung die Möglichkeit zur aktiven Teilnahme am Gespräch.

 

Weitere Informationen und Anmeldung:
Prof. Dr. Joachim Koch
Telefon 069 / 633 95 - 322
joachim.koch@gsh.uni-frankfurt.de
www.georg-speyer-haus.de
www.uct-frankfurt.de

 

Program

Stolpersteine für verfolgte Forscher: Georg-Speyer-Haus und Paul-Ehrlich-Institut erinnern an jüdische Mitarbeiter

18.06.2014 - 23.06.2014

Georg-Speyer-Haus, Institute for Tumor Biology and Experimental Therapy

Paul-Ehrlich-Straße 42-44, 60596 Frankfurt am Main

Frankfurt, 18.06.2014.
Am 23. Juni 2014, um 17 Uhr, verlegt der Initiator des Projektes „Stolpersteine“, Gunter Demnig, vor dem Georg-Speyer-Haus in Frankfurt Stolpersteine zum Andenken an ehemalige jüdische Mitarbeiter des Georg-Speyer-Hauses und des Paul-Ehrlich-Instituts. Zuvor findet im Hörsaal des Georg-Speyer-Hauses um 16:30 Uhr eine öffentliche Gedenkveranstaltung statt, an der Enkel und Verwandte von Prof. Caspari aus den USA teilnehmen.

„Jüdische Wissenschaftler haben an unseren Instituten Hervorragendes geleistet – bis sie ab 1936 nicht mehr tätig sein durften, flüchten mussten oder verschleppt wurden“,  so Prof. Florian Greten, Direktor des Georg-Speyer-Hauses. „Die Stolpersteine erinnern dauerhaft an die Namen und Schicksale der jüdischen Kollegen und an das Unrecht, das Ihnen zugefügt worden ist“, so Prof. Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Institutes. Die Übernahme der Kosten für die Stolpersteine durch die Mitarbeiter beider Institute zeigt die Anteilnahme, die dem Schicksal der jüdischen Kollegen und ihrer Familien entgegengebracht wird.

Die Steine erinnern an fünf jüdische Wissenschaftler:
•    Prof. Dr. med. Wilhelm Caspari war einer der bekanntesten Krebsforscher Deutschlands. Während seine Kinder ins Ausland flüchten konnten, blieb das Ehepaar Caspari in Frankfurt. Sie wurden 1941 in das Getto Lodz deportiert und kamen dort um.
•    Der Arzt Dr. med. Erwin Stilling leitete die gemeinsame Bibliothek der Institute. Auch er wurde nach Lodz verschleppt. Über sein Schicksal ist nichts Genaues bekannt. Er wurde 1945 für tot erklärt.
•    Die beiden Chemiker Dr. Hugo Bauer und Dr. Eduard Strauß flüchteten nach ihrer Entlassung und den nachfolgenden Repressionen mit ihren Familien in die Vereinigten Staaten von Amerika. Beide konnten dort ihre wissenschaftlichen Karrieren erfolgreich fortsetzen.
•    Prof. Dr. med. Ferdinand Blum, Leiter des Biologischen Instituts und berühmter Hormonforscher, floh 1939 in die Schweiz. Nach dem Krieg nahm er seinen Direktorenposten in Frankfurt für kurze Zeit wieder auf, um dann nach Zürich zurückzukehren.

Eine gemeinsame Geschichte verbindet das Paul-Ehrlich-Institut und das Georg-Speyer-Haus – bis 1993 war das Gebäude des heutigen Georg-Speyer-Hauses Sitz beider Forschungsinstitute. Mit einer Gedenkveranstaltung und der Verlegung der Stolpersteine würdigen die Institute gemeinsam ihre jüdischen Mitarbeiter. Der Biologische Verein als ehemaliger Träger des „Biologischen Instituts“, welches 1992 im Georg-Speyer-Haus aufging,  unterstützt die Aktion.

Im Oktober werden fünf weitere Steine für die Familie Caspari vor deren ehemaligem Wohnhaus in der Savignystraße verlegt.


Was sind Stolpersteine?
Stolpersteine sind 10 x 10 x 10 cm große Betonquader, auf deren Oberseite eine Messingplatte verankert ist. Auf den Messingplatten werden die Namen und Daten von Menschen eingeschlagen, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt wurden. Gunter Demnig, Künstler und Initiator der Aktion, hat bisher in etwa 800 deutschen Städten und Gemeinden sowie in Österreich, den Niederlanden, Ungarn und anderen Ländern rund 40.000 Stolpersteine verlegt. Er wurde für sein Projekt im Oktober 2005 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Links:
Paul-Ehrlich-Institut
Biologischer Verein e.V.
Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main e.V.   
Gunter Demnig

 

 

Haben Sie noch Fragen?
Wenden Sie sich an:

Christine Kost
Georg-Speyer-Haus
Institut für Tumorbiologie und experimentelle Therapie
Paul-Ehrlich-Straße 42 – 44
60596 Frankfurt
Tel. +49/69 / 63395 184 oder Fax +49/69 / 63395 184
E-Mail kost@gsh.uni-frankfurt.de

oder

Wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Paul-Ehrlich-Instituts:
Tel +49/6103 / 77 1030 oder Fax +49/6103 / 77 1262 
E-Mail presse@pei.de

 

Press Release
Program
2014-06-18_Stolpersteinverl_30.JPG
Press Release_24 Jun 2014

Bürgervorlesung und Diskussion: "Das maligne Melanom"

21.05.2014

Universitätsklinikum Frankfurt, Theodor-Stern-Kai 7, Haus 23a, Hörsaal 4

Am Mittwoch 21. Mai von 18 - 20 Uhr organisieren das Georg-Speyer-Haus und das Universitäre Centrum für Tumorerkrankungen Frankfurt (UCT) eine Bürgervorlesung und Diskussionsrunde zum Thema "Malignes Melanom". Die Veranstaltung findet diesmal ausnahmsweise nicht im Georg-Speyer-Haus statt, sondern im Haus 23a, Hörsaal 4 des Universitätsklinikums Frankfurt. Die Teilnahme ist kostenlos, alle Interessenten sind herzlich eingeladen. Einen Lageplan und Details zu Programm und Referenten finden Sie im Anhang. Zur Abschätzung der Teilnehmerzahl bitten wir um formlose Anmeldung an Prof. Dr. Joachim Koch (joachim.koch@gsh.uni-frankfurt.de) oder Christine Kost (kost@gsh.uni-frankfurt.de).

Jedes Jahr erkranken rund 28.000 Menschen in Deutschland neu am malignen Melanom oder Schwarzen Hautkrebs. Am Anfang ist es oft nur eine unscheinbare Hautveränderung - unbemerkt und unbehandelt kann daraus schnell eine lebensbedrohliche Erkrankung werden. Welches sind die klinischen Anzeichen des malignen Melanoms, welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es und wie sieht die Zukunft der Therapie aus? Die Experten PD Dr. Markus Meissner, Dermatologe am Universitätsklinikum Frankfurt, und Dr. Thomas Elshorst-Schmidt, niedergelassener Dermatologe in Neu-Isenburg, werden auf diese und andere Fragen eingehen und gerne auch Ihre persönlichen Fragen mit Ihnen diskutieren.


 

Zur Abschätzung der Teilnehmerzahl bitten wir um formlose Anmeldung an Prof. Dr. Joachim Koch (joachim.koch@gsh.uni-frankfurt.de) oder Christine Kost (kost@gsh.uni-frankfurt.de).

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