Events

Bürgervorlesung und Diskussion: "Das maligne Melanom"

21.05.2014

Universitätsklinikum Frankfurt, Theodor-Stern-Kai 7, Haus 23a, Hörsaal 4

Am Mittwoch 21. Mai von 18 - 20 Uhr organisieren das Georg-Speyer-Haus und das Universitäre Centrum für Tumorerkrankungen Frankfurt (UCT) eine Bürgervorlesung und Diskussionsrunde zum Thema "Malignes Melanom". Die Veranstaltung findet diesmal ausnahmsweise nicht im Georg-Speyer-Haus statt, sondern im Haus 23a, Hörsaal 4 des Universitätsklinikums Frankfurt. Die Teilnahme ist kostenlos, alle Interessenten sind herzlich eingeladen. Einen Lageplan und Details zu Programm und Referenten finden Sie im Anhang. Zur Abschätzung der Teilnehmerzahl bitten wir um formlose Anmeldung an Prof. Dr. Joachim Koch (joachim.koch@gsh.uni-frankfurt.de) oder Christine Kost (kost@gsh.uni-frankfurt.de).

Jedes Jahr erkranken rund 28.000 Menschen in Deutschland neu am malignen Melanom oder Schwarzen Hautkrebs. Am Anfang ist es oft nur eine unscheinbare Hautveränderung - unbemerkt und unbehandelt kann daraus schnell eine lebensbedrohliche Erkrankung werden. Welches sind die klinischen Anzeichen des malignen Melanoms, welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es und wie sieht die Zukunft der Therapie aus? Die Experten PD Dr. Markus Meissner, Dermatologe am Universitätsklinikum Frankfurt, und Dr. Thomas Elshorst-Schmidt, niedergelassener Dermatologe in Neu-Isenburg, werden auf diese und andere Fragen eingehen und gerne auch Ihre persönlichen Fragen mit Ihnen diskutieren.

Weitere Bürgervorlesungs-Termine und -Themen 2014:

- 02.07.2014:        "Lungenkrebs"
- 05.11.2014:        "Personalisierte Medizin"

Weitere Informationen zu diesen Veranstaltungen folgen.

 

Zur Abschätzung der Teilnehmerzahl bitten wir um formlose Anmeldung an Prof. Dr. Joachim Koch (joachim.koch@gsh.uni-frankfurt.de) oder Christine Kost (kost@gsh.uni-frankfurt.de).

Program

Schülervorlesung - Vorlesungsreihe für Oberstufenschüler

20.01.2014 - 18.02.2014

Georg-Speyer-Haus, Institute for Tumor Biology and Experimental Therapy

Paul-Ehrlich-Straße 42-44, 60596 Frankfurt am Main

Vom 20.Januar bis 18.Februar 2014 veranstalten Wissenschaftler des Georg-Speyer-Hauses in Frankfurt-Sachsenhausen wieder eine Vorlesungsreihe für Oberstufenschüler zu aktuellen Themen der Biomedizin.

Besonders interessierte Schüler haben bei einem Praktikum in den Osterferien die Gelegenheit, den Alltag eines Forschers einmal vier Tage lang aus nächster Nähe erleben. Die Wissenschaftler des Instituts, einer aus öffentlichen Mitteln geförderten Forschungseinrichtung, wollen damit bei angehenden Abiturienten Interesse für ein biomedizinisches Studium wecken und einen Beitrag zur Diskussion gesellschaftlich relevanter biologischer Fragen leisten.


Weitere Informationen:
Dr. Ursula Dietrich
Tel. 069/63395-216

eMail: Ursula.Dietrich@em.uni-frankfurt.de
oder
Christine Kost Direktionsassistentin
Tel. 069/63395-183
eMail: Kost@em.uni-frankfurt.de

Program
Registration Form
2014-01-20_Schueler_BG_Krebs.pdf
2014-01-20_Schueler_JK_Immu.pdf
2014-01-20_Schueler_SStein_GenTh.pdf
2014-01-20_Schueler_UD_HIV.pdf
2014-01-20_Schueler_TD_BioT.pdf

Ein neuer Name und ein neues Logo für das Georg-Speyer-Haus

12.11.2013 - 12.11.2013

Georg-Speyer-Haus, Institut für Tumorbiologie und experimentelle Therapie

Paul-Ehrlich-Straße 42-44, 60596 Frankfurt


Frankfurt, 12.11.2013.
Das Georg-Speyer-Haus, vormals „Chemotherapeutisches Forschungsinstitut“, hat einen neuen Namen. Das traditionsreiche Frankfurter Forschungsinstitut heißt nach einem Beschluss seines Stiftungsvorstandes von nun an „Georg-Speyer-Haus, Institut für Tumorbiologie und experimentelle Therapie“. Mit der Namensänderung erhält das Institut auch ein neues, zukunftsorientiertes Logo und Corporate Design. Der Name der gemeinnützigen Stiftung „Chemotherapeutisches Forschungsinstitut Georg-Speyer-Haus“, die das Institut betreibt, bleibt jedoch unverändert bestehen.

„Die Änderung des Institutsnamens war notwendig geworden, um die derzeit stattfindende inhaltliche Fokussierung besser zum Ausdruck zu bringen“ erläutert Prof. Dr. Florian Greten, seit August 2013 neuer Direktor des Georg-Speyer-Hauses: „Die Bezeichnung „Chemotherapeutisches Forschungsinstitut“ hat historische Wurzeln, charakterisiert aber unsere Arbeit heute nur noch unzureichend.“ Der Begriff „Chemotherapie“ wurde ursprünglich von Paul Ehrlich geprägt, dem ersten Direktor des Georg-Speyer-Hauses bei Gründung des Instituts im Jahr 1906. Ehrlich beschrieb damit die Behandlung von Infektionskrankheiten mit chemisch synthetisierten Wirkstoffen, die direkt gegen den Krankheitserreger vorgehen. Heute wird mit dem Begriff Chemotherapie vor allem die Behandlung von Krebserkrankungen mit eher unspezifisch wirkenden Zytostatika verstanden.

Im Gegensatz hierzu werden heute am Georg-Speyer-Haus neuartige, „intelligente“ Ansätze zur Bekämpfung von Krebserkrankungen entwickelt und in prä-klinischen Studien getestet. Sie beruhen auf molekularen Besonderheiten, die Tumorzellen von gesunden Zellen unterscheiden, und die sich als Angriffspunkte für eine zielgerichtete Therapie eignen könnten. Ein weiterer, noch relativ junger Forschungsschwerpunkt ist die Interaktion von Tumorzellen mit den Zellen ihrer unmittelbaren Umgebung, dem so genannten „Tumor Microenvironment“, das auch als „Tumor-Mikromilieu“ bezeichnet wird. Die Erforschung dieser komplexen Zell-Zell-Interaktionen wird in der Zukunft ein besonderes Anliegen des Georg-Speyer-Hauses sein.

Mit der Entwicklung des neuen Logos und Corporate Designs wurde der Darmstädter Designer Dirk Stähling beauftragt. „Der neue Auftritt betont die Bedeutung des Georg-Speyer-Hauses als zentrale Forschungsstätte auf den Gebieten der Tumorbiologie und experimentellen Therapie“, so Stähling. „Die Kreisform des neuen Logos markiert einen Stand- und Ausgangspunkt und ist mit positiven Assoziationen verknüpft. Sie ist außerdem das Symbol für Einheit und Unendlichkeit. Die Farbe Blau signalisiert Stabilität, Kontinuität und eine hohe Verbindlichkeit. Wer genau hinsieht, wird im Logo die Initialen von Georg Speyer erkennen“.

Die gemeinnützige Stiftung Georg-Speyer-Haus wurde von der Frankfurter Bürgerin und Mäzenin Franziska Speyer zum Andenken an ihren verstorbenen Mann gegründet, und das gleichnamige Institut wurde im Jahr 1906 eröffnet. Sein erster Direktor, der Nobelpreisträger Paul Ehrlich, erarbeitete hier die Grundlagen der modernen Wirkstoff-Forschung. Die Grundfinanzierung des Georg-Speyer-Hauses wird zu gleichen Teilen durch das Land Hessen (HMWK) und den Bund (BMG) getragen.

 


Kontakt:
Christine Kost
Georg-Speyer-Haus
Institut für Tumorbiologie und Experimentelle Therapie
Paul-Ehrlich-Straße 42 – 44
60596 Frankfurt
Tel. 069-63395-183
Fax 069-63395-184
kost@gsh.uni-frankfurt.de

2013-11-12_GSH-Logo.png.zip
2013-11-12_GSH-Logo_OhneHintergrund.png.zip

Welt-AIDS-Tag 2013

11.11.2013

Georg-Speyer-Haus, Institut für Tumorbiologie und experimentelle Therapie

Paul-Ehrlich-Straße 42-44, 60596 Frankfurt

 

Im Vorfeld des Welt-AIDS-Tages findet am Freitag, den 29.11.2013 eine gemeinsame Veranstaltung des Georg-Speyer-Hauses und der Universitätsklinik der Goethe-Universität Frankfurt zum Thema HIV/AIDS statt. Diese Veranstaltung richtet sich an Oberstufenschüler/innen der Klassen 10, 11 und 12, Studenten und Interessierte im Großraum Frankfurt. 

Geplant sind zunächst drei Kurzvorträge, insgesamt ca. 60 Minuten,  im Paul-Ehrlich Hörsaal des Universitätsklinikums (Haus 22, Hörsaal 1 und ggf. 2). Auf eine allgemeine Einführung in das Thema (Dietrich/GSH), folgt ein Vortrag über opportunistische Infektionen (Kempf/Uni) sowie die HIV-Pandemie (Keppler/Uni). Es folgt eine Reihe paralleler Satellitenveranstaltungen, die im Programm aufgeführt sind. Angeboten werden Einblicke in ein Hochsicherheitslabor, Postergänge zur weiteren Information über HIV/AIDS, Vorträge über Impfstoffforschung, Therapieoptionen, Leben mit HIV, psychische Aspekte, HIV und Beruf, HIV und Jugendliche sowie Filmvorführungen zum Thema HIV/AIDS.

 

Anmeldungen und  Rückfragen richten Sie bitte an:

Welt-aids-tag@kgu.de

 

Ankündigung
Programm
Vorlesungen / Anmeldung
Diskussionsrunden / Anmeldung
Lageplan

Bürgervorlesung "Human sterben - Eine Herausforderung für Medizin und Gesellschaft"

06.11.2013

Institute for Biomedical Research Georg-Speyer-Haus
Paul-Ehrlich-Straße 42-44, 60596 Frankfurt


           - 6. November 2013, 18-20 Uhr -

Die Veranstaltung gibt im Rahmen eines einleitenden Vortrages von Herrn Prof. Eckhard Nagel „Tod und Sterben im 21. Jahrhundert“ und einer Podiumsdiskussion mit ausgewiesenen Experten Einblicke in die verschiedenen Dimensionen des Themas Sterben. Die Diskussionsrunde bietet den Gästen der Veranstaltung die Möglichkeit zur aktiven Teilnahme am Gespräch.

Zum Hintergrund:
Sterben und Tod sind in unserer Gesellschaft auf der einen Seite ein Tabuthema, auf der anderen Seite von großem medialen Interesse, wenn es um das Thema Sterbehilfe geht. Zirka 90% aller Menschen versterben heute in Deutschland in Institutionen, überwiegend in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.
Die Ungewissheit über die Vorgänge in diesem Lebensabschnitt kann mit Sorgen und Ängsten verbunden sein. Darüber hinaus können die Anforderungen an die Angehörigen und an die Betreuungsteams für diese Lebensphase sehr hoch sein. Hierbei spielen nicht nur Themen rund um das körperliche Leiden eine Rolle, sondern auch die Berücksichtigung psychischer, sozialer und spiritueller Fragen bei Patienten und Angehörigen.

Es diskutieren die Experten:
Dr. med. Christiane Gog
Dr. theol. Kurt W. Schmidt
Prof. Dr. med. Dr. phil. Dr. theol. h.c. Eckhard Nagel
Priv. Doz. Dr. Joachim Koch


Weitere Informationen:
Priv. Doz. Dr. Joachim Koch
Georg‐Speyer‐Haus
eMail: joachim.koch@gsh.uni-frankfurt.de
Fax: 069‐63395‐297

Ankündigung

Symposium “Paul Ehrlich and Ludwig Darmstaedter Prize for Young Researchers”

17.09.2013

Institute for Biomedical Research Georg-Speyer-Haus
Paul-Ehrlich-Straße 42-44, 60596 Frankfurt


The nominees for the “Paul Ehrlich- and Ludwig Darmstaedter-Prize for Young Researchers 2013” will be presenting their work at a symposium on September 17, 2013, in the Georg-Speyer-Haus lecture hall. The symposium starts at 12 o’clock a.m, everybody is welcome to attend.
The “Paul Ehrlich- and Ludwig Darmstaedter- Prize for Young Researchers” is awarded annually by the Paul Ehrlich Foundation to a young scientist working at a research institute in Germany for outstanding accomplishments in the field of biomedical research. Award winners are selected by the Council of the Paul Ehrlich Foundation following the suggestions by a selection commission comprising eight German scientists.

 

Contact:
Beate Braungart
Interne Stiftungen und Preise
Senckenberganlage 31
Raum 1112
Tel.: 069/798-28047
Fax: 069/798-28398
b.braungart@vdv.uni-frankfurt.de

Program

Bürgervorlesung "Wege zur Heilung rheumatischer Erkrankungen"

10.09.2013

Institute for Biomedical Research Georg-Speyer-Haus
Paul-Ehrlich-Straße 42-44, 60596 Frankfurt


Am Dienstag, 10. September, um 18 Uhr spricht Professor Dr. Andreas Radbruch, Wissenschaftlicher Leiter des Deutschen Rheumaforschungszentrums Berlin (DRFZ) im Chemotherapeutischen Forschungsinstitut Georg-Speyer-Haus in Frankfurt über “Wege zur Heilung rheumatischer Erkrankungen”. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Teilnahme ist kostenlos. Es besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und nach dem Vortrag mit Prof. Radbruch persönlich zu sprechen. Zur Abschätzung der Teilnehmerzahl bitten wir um Anmeldung an
: Joachim.Koch@gsh.uni-frankfurt.de

Es gibt über 200 verschiedene rheumatische Krankheiten. In Europa leiden ungefähr 5% der Bevölkerung an Rheuma. Bei den entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, wie z. B. der Rheumatoiden Arthritis, dem Systemischen Lupus Erythematosus oder der Systemischen Sklerodermie, greift das Immunsystem den eigenen Körper an und verursacht so eine Entzündung. Die Forschungsarbeiten von Andreas Radbruch haben zu einem grundsätzlich neuen Verständnis des immunologischen Gedächtnisses geführt und den Weg für neue Therapieansätze geebnet.

Andreas Radbruch studierte an den Universitäten Bonn und Köln Biologie. Er spezialisierte sich dann am Institut für Genetik der Universität zu Köln auf die Erforschung des Immunsystems, promovierte 1980 bei Klaus Rajewsky, wurde Leiter einer Forschungsgruppe und später Professor für Genetik und Immunologie in Köln. 1996 wurde er als Wissenschaftlicher Direktor des DRFZ nach Berlin berufen, 1998 wurde er auch Professor für Rheumatologie an der Charité. Sein wissenschaftliches Interesse gilt der Erforschung des Immunsystems, doch hat er mit seiner Arbeitsgruppe auch bahnbrechende neue Methoden entwickelt, so die magnetische Zellsortierung (MACS). Für die Erforschung des immunologischen Gedächtnisses für entzündlich-rheumatische Erkrankungen erhielt Andreas Radbruch 2011 mit dem Carol-Nachmann-Preis den weltweit bedeutendsten Preis für Rheumatologie.


Weitere Informationen:

Priv. Doz. Dr. Joachim Koch
Georg‐Speyer‐Haus
eMail: joachim.koch@gsh.uni-frankfurt.de
Fax: 069‐63395‐297

Ankündigung

Georg-Speyer-Haus unter neuer Leitung

15.08.2013 - 15.08.2013

Institute for Biomedical Research Georg-Speyer-Haus
Paul-Ehrlich-Straße 42-44,
60596 Frankfurt


Das Chemotherapeutische Forschungsinstitut Georg-Speyer-Haus in Frankfurt am Main hat seit 15. August 2013 einen neuen Direktor. Professor Dr. med. Florian Greten ist Nachfolger von Prof. Dr. Bernd Groner, der zum 31.03.2012 als Institutsleiter ausschied. Zwischenzeitlich wurde das Institut kommissarisch von Prof. Dr. Winfried Wels geleitet. Mit der Leitung des Georg-Speyer-Hauses übernimmt Professor Greten auch die W3-Professur für Tumorbiologie am Fachbereich Medizin der Goethe-Universität Frankfurt.
 
Der Mediziner und Tumorbiologe Prof. Dr. Florian Greten arbeitete zuletzt an der Technischen Universität München. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Interaktion verschiedener Zelltypen im so genannten „Tumor Microenvironment“, das auch als „Tumor-Mikromilieu“ bezeichnet wird. Seine Arbeitsgruppe lieferte in den letzten zehn Jahren wichtige Beiträge zu diesem hoch aktuellen Forschungsgebiet und zu der Erkenntnis, dass es für die
Tumorentstehung nicht ausschließlich auf die Veränderung einer einzelnen Zelle durch Mutationen ankommt. Vielmehr benötigen diese mutierten Tumorzellen ein entsprechendes Mikromilieu, das sich aus einer Vielzahl unterschiedlicher Zelltypen in ihrer unmittelbaren Umgebung zusammensetzt. Diese umgebenden Zellen können das Tumorwachstum durch die Freisetzung von Botenstoffen sowohl positiv als auch negativ beeinflussen.
 
„Ein genaues Verständnis der Zusammensetzung dieser Zellen im Tumor-Mikromilieu und ihrer Botenstoffe stellt eine ungemein attraktive Möglichkeit dar, Angriffspunkte für neuartige Tumortherapien zu finden“, so Professor Greten. Ein Vorteil solcher Strategien, die sich nicht direkt gegen die Tumorzellen richten, sondern gegen das umliegende „Gerüst“ des Tumors, könne unter anderem die Vermeidung von Resistenz-Entwicklung sein. „In den kommenden Jahren wird es daher ein besonderes Anliegen des Georg-Speyer-Hauses sein, diese komplexen Zell-Zell-Interaktionen zu erforschen und innovative therapeutische Ansatzpunkte zu identifizieren.“ Darüber hinaus plant Professor Greten den Aufbau einer Struktur, die es dem Institut zukünftig erlauben soll, neu entwickelte Therapiestrategien nach standardisierten Verfahren in präklinischen Tumormodellen zu testen.
 
Professor Greten studierte Humanmedizin in Hamburg und Wien und wurde 1998 in Hamburg zum Dr. med. promoviert. Danach begann er seine klinische und wissenschaftliche Ausbildung in der Inneren Medizin der Universitätsklinik Ulm. Von 2000 bis 2004 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der University of California in San Diego. Nach der Rückkehr nach Deutschland baute er am Klinikum rechts der Isar der TU München im Rahmen des Emmy-Noether-Programms der DFG seine eigene wissenschaftliche Arbeitsgruppe auf. Von 2010 bis zu seinem Wechsel nach Frankfurt war er Professor für Molekulare Gastrointestinale Onkologie der TU München. Seine Arbeiten wurden mit einer Reihe renommierter Wissenschaftspreise ausgezeichnet, darunter der Deutsche Krebspreis im Jahr 2012.
 
Mit dem Georg-Speyer-Haus übernimmt Prof. Florian Greten ein international angesehenes Institut mit großer Tradition in der deutschen biomedizinischen Forschung. Das Georg-Speyer-Haus wurde im Jahr 1906 von der Frankfurter Bürgerin und Mäzenin Franziska Speyer zum Andenken an ihren verstorbenen Mann als gemeinnützige Stiftung gegründet. Sein erster Direktor, der Nobelpreisträger Paul Ehrlich, erarbeitete hier die Grundlagen der modernen Wirkstoff-Forschung. Die Grundfinanzierung des Georg-Speyer-Hauses wird zu gleichen Teilen durch das Land Hessen (HMWK) und den Bund (BMG) getragen.


Kontakt:

Christine Kost
Chemotherapeutisches Forschungsinstitut Georg-Speyer-Haus
Stiftung des privaten Rechts
Paul-Ehrlich-Straße 42 – 44
60596 Frankfurt
Tel. 069-63395-183
Fax 069-63395-185
kost@gsh.uni-frankfurt.de

 

Epigenetik - Neue Konzepte für Medizin und Biologie

17.04.2013

Institute for Biomedical Research Georg-Speyer-Haus
Paul-Ehrlich-Straße 42-44,
60596 Frankfurt

Epigenetische Veränderungen unserer DNA spielen eine große Rolle für zelluläre Vorgänge und damit für das Funktionieren unseres Körpers.
Darüber hinaus gibt es vielfältige Hinweise darauf, dass unerwünschte epigenetische Veränderungen unserer DNA die Ursache für schwerwiegende Erkrankungen sind.
Daher ist die Erforschung der diesen Veränderungen zu Grunde liegenden Mechanismen von zentraler Bedeutung für die Entwicklung neuer Therapien vielfältiger Erkrankungen.
Prof. Dr. Jörn Walter (Direktor der Abteilung Genetik/Epigenetik an der Universität des Saarlandes (Saarbrücken) und
Koordinator des Epigenom-Projektes „Deep“) wird am Mittwoch, den 17. April 2013 um 18 Uhr einen Vortrag mit dem Titel "Epigenetik – Neue Konzepte für Medizin und Biologie" halten.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, alle Interessierten sind herzlich eingeladen. 
Zur Abschätzung der Teilnehmerzahl bitten wir um Anmeldung per e-mail an PD Dr. Joachim Koch.

Further Information:
Priv. Doz. Dr. Joachim Koch
Georg‐Speyer‐Haus
eMail: joachim.koch@em.uni-frankfurt.de
Fax: 069‐63395‐297

Announcement of the Seminar'